Hohe Tanne

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Hohe Tanne ist ein Stadtbezirk von Hanau und ein ehemaliger Ortsteil von Wachenbuchen.

Geschichte

Gründung

Der Wachenbuchener Gemeindevorstand beschloss Ende 1911 (oder am 6. November 1910[1]), nach dem Vorbild des Dreieichenhainer Villenviertels Buchschlag im Kreis Offenbach, ein Villenviertel zu errichten. Die damalige Regierungsstelle in Kassel stimmte zu. Nach dem Fällen einiger Bäume für Bauplätze erfolgte der erste Spatenstich an der Hochstädter Landstraße im Herbst 1912 (Villa Kellner, Hausnr. 107). Von dort wuchs die Siedlung über Jahrzehnte bis zur Kreisstraße 872 in Richtung Norden. Frei stehende Häuser wurden auf durchschnittlich 1.000 Quadratmeter großen Grundstücken wurden. Die Straßen erhielten Namen von Vögeln. Es entstanden auch Doppel- und Mehrfamilienhäuser.[2]

Einwohner von Hohe Tanne versuchten, sich gegen den am Wohngebiet nahen Bau der Bundesautobahn 66 zu wehren.[3]

Für bessere Bedingungen für die Bürger von Hohe Tanne setzte sich insbesondere die Wählergemeinschaft Hohe Tanne ein.[4]

Gebietsreform

Am 1. Juli 1974 wurde der bisherige Wachenbuchener Ortsteil ein Teil von Hanau.[5]

Bilder

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Vgl. Peter Heckert, Liebenswertes Wachenbuchen, herausgegeben vom Magistrat der Stadt Maintal, Hanau 1997, Seite 101.
  2. Vgl. https://www.fr.de/rhein-main/main-kinzig-kreis/raus-stadt-11327954.html (abgerufen am 22.2.25).
  3. Vgl. https://www.fr.de/rhein-main/main-kinzig-kreis/raus-stadt-11327954.html (abgerufen am 22.2.25).
  4. Vgl. Frankfurter Rundschau vom 5.6.1974.
  5. Vgl. Frankfurter Rundschau vom 5.6.1974.