Dietrich-Bonhoeffer-Schule

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Die Dietrich-Bonhoeffer-Schule war eine Gesamtschule im Maintaler Stadtteil Dörnigheim in der Ascher Straße.[1]

Geschichte

1967 wurde die Dietrich-Bonhoeffer-Schule in der Ascher Straße eingeweiht.[2]

1969 hatte die Dietrich-Bonhoeffer-Schule 716 Schüler in 23 Klassen, davon 2 Grundschul-, 9 Förderstufen- und 6 Realklassen.[3]

1970 wurde die Dietrich-Bonhoeffer-Schule eine Integrierte Gesamtschule. Die Grundschüler gingen in die Werner-von-Siemens-Schule über. Die Hauptschüler der Werner-von-Siemens-Schule kamen dafür in die Dietrich-Bonhoeffer-Schule, die damit nur noch Schüler der Klassen 5 bis 10 hatte. Sie nahm dann auch Schüler aus Bischofsheim, Hochstadt und Wachenbuchen auf.[4]

1994 beschloss der Kreistag die Auflösung der Dietrich-Bonhoeffer-Schule. Als Ersatz für die Integrierte Gesamtschule wurde der Aufbau einer verbundenen Haupt- und Realschule mit Förderstufe im selben Gebäude beschlossen. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Schule noch 307 Schüler, war aber für mehr als 1.500 Schüler errichtet worden.[5] Gegen die Auflösung der Schule gab es Demonstrationen von Schülern, Eltern und Lehrern.[6] Auch Bürgermeister Walter Unger demonstrierte mit Kette vor dem Schulgebäude.[7]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ↑ Vgl. https://www.siemens-schule.de/images/ueberuns/2018_19/Schulprogramm_2018_Dezember_2.pdf (zuletzt abgerufen am 22.06.2024).
  2. ↑ Vgl. Geschichtsverein Dörnigheim, Dörnigheim Chronik bis 1974, Maintal 2010, S. 203.
  3. ↑ Vgl. Geschichtsverein Dörnigheim, Dörnigheim Chronik bis 1974, Maintal 2010, S. 209.
  4. ↑ Vgl. Geschichtsverein Dörnigheim, Dörnigheim Chronik bis 1974, Maintal 2010, S. 209.
  5. ↑ Vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.02.1994, Nr. 31, S. 35.
  6. ↑ Vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.02.1994, Nr. 31, S. 35.
  7. ↑ Vgl. Hanauer Anzeiger vom 05.02.1994.